8055865

Haben Sie Fragen?
Wir sind persönlich für Sie da!

Unter der gebührenfreien Hotline

0800 355 4000

erreichen Sie unser Serviceteam montags bis freitags
von 8 bis 18 Uhr.

Downloadbereich

Aktuelle Flyer in PDF-Version direkt hier zum Herunterladen.

Der Weg zu uns

Unsere Standorte - auch in Ihrer Nähe.

Unser Service für Sie:

Nutzen Sie unsere Kreditfinanzierung zur Finanzierung unserer verkehrs-psychologischen Dienstleistungen.

Home > FAQ

PostHeaderIcon Häufige Fragen rund um die MPU

Frage? Hier die Anwort.

Auf häufig gestellte Fragen erhalten Sie direkt eine Antwort. So erhalten Sie den ersten Überblick.

  1. Die Fahrerlaubnis wurde entzogen. Was nun?
  2. Was ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung?
  3. Wann muss man zur MPU?
  4. Aufforderung zur MPU, was kann man tun?
  5. Kann man eine MPU umgehen?
  6. Wo kann man eine MPU machen?
  7. Wann muss eine neue Fahrerlaubnisprüfung gemacht werden?
  8. Was kostet eine MPU?
  9. Wann kann man sich nach einer negativen Begutachtung wieder untersuchen lassen?
  10. Kann man die MPU auch in der Sperrfrist durchführen lassen?
  11. Wie kann man erreichen, dass die Sperrfrist abgekürzt wird?
  12. Wenn man zum 2. Mal zur MPU muss, ist der Ablauf ein anderer?
  13. Wie hoch sind die Chancen, eine MPU zu bestehen?
  14. Warum muss man zur MPU, wenn man Haschisch geraucht hat, aber nicht im Verkehr aufgefallen ist?
  15. Wie lange müssen Drogen- und Alkoholabhängige „trocken“ sein, um eine MPU positiv abzuschließen?
  16. Was bedeutet eine negative MPU und was ist zu tun?
  17. Bekommt man nach einer MPU den Führerschein sofort wieder?
  18. Kann man sich auf eine MPU vorbereiten und was kostet das?
  19. Was passiert bei der MPU?
  20. Wie lange dauert eine MPU?
  21. Was muss man bei der MPU beachten?
  22. Wann bekommt man das Gutachten?
  23. Was muss man mit dem Gutachten machen?
  24. Muss man regelmäßig Blutwerte erheben lassen?

Alle Antworten auf einen Blick:

  1. Die Fahrerlaubnis wurde entzogen. Was nun? 
    Drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist kann der Führerschein bei Ihrer zuständigen Führerscheinstelle neu beantragt werden. Der Antrag muss persönlich gestellt werden. In bestimmten Fällen wird vor Neuerteilung eine Maßnahme gefordert (Nachschulungskurs, medizinisch-psychologische Untersuchung). Eine verbindliche Auskunft gibt nur die zuständige Führerscheinstelle. Allgemeine Regelungen und Informationen kann man aber auch im Rahmen eines kostenlosen Informationsabends bekommen. Im Falle einer anstehenden MPU sollte die Sperrfrist möglichst früh zur Vorbereitung genutzt werden.
  2. Was ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung?
    Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU), im Volksmund auch „Idiotentest“ genannt, dient der Fahrerlaubnisbehörde als Entscheidungsgrundlage für eine Neuerteilung (oder Belassung) des Führerscheins. Die Führerscheinstelle entscheidet, ob eine MPU erforderlich ist und zu welchen Fragen Stellung genommen werden soll. Eine MPU besteht aus einem psychologischen Untersuchungsgespräch und einer medizinischen Untersuchung sowie aus Leistungstests (z.B. Reaktionsfähigkeit). Ausführliche Informationen bekommt man auch im Rahmen von kostenlosen Informationsabenden. Dort können auch eigene Fragen gestellt werden.
  3. Wann muss man zur MPU?
    Die Teilnahme an einer MPU wird immer dann gefordert, wenn berechtigte Zweifel an der Fahreignung bestehen. Solche Zweifel können entstehen, wenn eine Trunkenheitsfahrt mit über 1,6 Promille oder mehrere Trunkenheitsfahrten vorgefallen sind. Darüber hinaus können Auffälligkeiten im Zusammenhang mit Drogen und allgemeinen Verkehrsauffälligkeiten (z.B. 18 Punkte im Verkehrszentralregister), Straftaten oder gesundheitliche Beeinträchtigungen Anlass für eine MPU sein.
  4. Aufforderung zur MPU, was kann man tun? 
    Grundsätzlich sollte man sich eingehend über die MPU und Möglichkeiten zur Vorbereitung oder Sperrfristverkürzung informieren. Diese Informationen erhalten Sie bei kostenlosen Informationsveranstaltungen oder auch in einer persönlichen Einzelberatung mit einem Verkehrspsychologen.
  5. Kann man eine MPU umgehen?
    Es ist zwar möglich, nicht an einer MPU teilzunehmen, allerdings haben Sie dann nicht die Chance, die Zweifel an Ihrer Fahreignung auszuräumen. Die Fahrerlaubnisbehörde wird Ihnen somit die Fahrerlaubnis nicht wiedererteilen oder belassen können. Auch der EU-Führerschein ist hier kein Ausweg. Wer sich ausreichend vorbereitet, kann einer MPU aber auch gelassen entgegen sehen.
  6. Wo kann man eine MPU machen? 
    Eine MPU kann nur bei amtlich anerkannten Begutachtungsstellen für Fahreignung durchgeführt werden. Hier finden Sie die Standorte der Begutachtungsstellen der ABV GmbH.
  7. Wann muss eine neue Fahrerlaubnisprüfung gemacht werden? 
    Nach dem Wegfall der sogenannten Zwei-Jahres-Frist muss zur Neuerteilung des Führerscheins keine neue Fahrerlaubnisprüfung mehr abgelegt werden, auch wenn der Führerschein länger als zwei Jahre entzogen war.
  8. Was kostet eine MPU?
    Die Kosten einer MPU hängen von der Art der nötigen Untersuchung ab. Detaillierte Informationen zu den Gebühren finden Sie hier.
  9. Wann kann man sich nach einer negativen Begutachtung wieder untersuchen lassen?
    Im Gutachten sollte eine Empfehlung stehen, was Sie unternehmen können, um Ihre Chancen auf eine positive Beurteilung zu erhöhen. Wenn Sie die Empfehlungen nicht verstehen, können Sie sich auch ohne weitere Kosten vom Gutachter das Gutachten und die Empfehlung in einem persönlichen Gespräch erklären lassen. Eine „Sperrfrist“, die vorgibt, wann Sie wieder eine MPU absolvieren können, gibt es nicht. Es empfiehlt sich jedoch nicht, verfrüht eine erneute MPU anzugehen.
  10. Kann man eine MPU auch in der Sperrfrist durchführen lassen?
    Drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist können Sie eine neue Fahrerlaubnis beantragen, die MPU kann frühestens vier Wochen vor Ablauf der Sperrfrist durchgeführt werden.
  11. Wie kann man erreichen, dass die Sperrfrist abgekürzt wird? 
    Die angeordnete Sperre kann von einem Gericht nachträglich verkürzt werden. Die Verkürzung kann frühestens nach einer dreimonatigen Sperrfrist erfolgen. Hierzu müssen Umstände vorliegen, die eine Verkürzung der Sperrfrist rechtfertigen. Unter bestimmten Bedingungen besteht die Möglichkeit an einem Kurs zur Sperrfristverkürzung teilzunehmen. An dessen Ende erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, mit der Sie eine Verkürzung der Sperrfrist erreichen können. Genaue Informationen, ob für Sie eine solche Maßnahme sinnvoll ist und möglich ist, bekommen Sie von Ihrem Rechtsanwalt, oder in einem persönlichen Beratungsgespräch.
  12. Wenn man zum 2. Mal zur MPU muss, ist der Ablauf ein anderer?
    Bei einer erneuten MPU ist der Ablauf derselbe wie bei der vorherigen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Empfehlungen der vorherigen MPU befolgt werden sollten, da dadurch die Erfolgschancen für das Bestehen der zweiten MPU erheblich steigen.
  13. Wie hoch sind die Chancen eine MPU zu bestehen?
    Die Chance eine MPU zu bestehen hängt sehr stark von der Einstellung des Betreffenden ab. Wichtig ist, dass sie/er sich zunächst einmal intensiv und selbstkritisch mit den Gründen und Ursachen für ihre/seine Auffälligkeit(en) auseinandersetzen. In einem zweiten Schritt sollte in der MPU darlegt werden, welche Vorsätze und Strategien für eine künftig unauffällige Teilnahme am Straßenverkehr vorgenommen wurden und wie diese verwirklicht werden sollen. Da dies in aller Regel mit einer Verhaltensänderung verbunden ist, sollte möglichst auch schon über Erfahrungen mit dem neuen, veränderten Verhalten berichtet werden. Mit der entsprechenden Vorbereitung hat der Betreffende gute Chancen, eine MPU zu bestehen. Ihre individuellen Chancen können Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch abklären. Dort bekommen Sie auch Ratschläge zur weiteren Vorbereitung.
  14. Warum muss man zur MPU, wenn man Haschisch geraucht hat, aber nicht im Verkehr aufgefallen ist? 
    Der Konsum von Haschisch stellt die Fahreignung immer dann in Frage, wenn er regelmäßig oder gewohnheitsmäßig erfolgt oder wenn der Konsum nachweislich nicht vom Führen eines Kraftfahrzeuges getrennt wird.
  15. Wie lange müssen Drogen- und Alkoholabhängige „trocken“ sein, um eine MPU positiv abzuschließen? 
    Das hängt immer vom Einzelfall ab, aber in der Regel ist bei bestehender Abhängigkeit eine Abstinenz von mindestens einem Jahr nach dem regulären Abschluss einer Entwöhnungstherapie nachzuweisen.
  16. Was bedeutet eine negative MPU und was ist zu tun?
    Eine negative MPU bedeutet, dass die Bedenken zum Zeitpunkt der Begutachtung nicht ausgeräumt werden konnten. Die Bedenken können dann erst zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen einer erneuten MPU ausgeräumt werden. Sie werden also mit dem negativen Gutachten Ihren Führerschein nicht wiedererhalten. Es empfiehlt sich, das Gutachten intensiv zu lesen und die Empfehlungen des Gutachtens zu befolgen, um die Chancen zum Bestehen der zweiten MPU zu verbessern.
  17. Bekommt man nach einer MPU den Führerschein sofort wieder?
    Nach einer MPU sind drei Ergebnisse denkbar:
    Bei einem positiven Gutachten konnten alle Bedenken der Führerscheinstelle ausgeräumt werden und der Weg zur Neuerteilung der Fahrerlaubnis ist frei.
    Ein Gutachten mit Nachschulungsempfehlung bedeutet, dass noch Schwachstellen gefunden wurden, die mit Hilfe eines Kurses zur Wiederherstellung der Kraftfahreignung ausgeräumt werden können. Wenn Sie mit diesem Gutachten zum Straßenverkehrsamt gehen, dann wird die Behörde in aller Regel die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis von Ihrer Teilnahme an einem solchen Nachschulungskurs (nach § 70 Fahrerlaubnisverordnung) abhängig machen. Wenn der Kurs beendet ist, wird die Verkehrsbehörde Ihnen in aller Regel Ihre Fahrerlaubnis ohne eine weitere MPU aushändigen.
    Bei einem negativen Gutachten werden Sie Ihre Fahrerlaubnis zunächst nicht wiedererhalten. Die Bedenken müssen erst in einer späteren Untersuchung ausgeräumt werden.
  18. Kann man sich auf eine MPU vorbereiten und was kostet das?
    Auf dem Markt der MPU-Vorbereitung gibt es viele verschiedenen Anbieter. Leider gibt es auch einige unseriöse Anbieter, die insbesondere mit Erfolgs- und Geld-zurück-Garantien locken. Als erster Schritt zurück zum Führerschein kann der Besuch eines kostenlosen Informationsabends empfohlen werden, dort kann man sich kostenfrei und unverbindlich über die MPU informieren und Angaben über seriöse Anbieter erhalten.
  19. Was passiert bei der MPU?
    Die MPU besteht im Wesentlichen aus zwei Hauptteilen: der medizinischen Untersuchung und einem psychologischen Gespräch. Der medizinische Teil beinhaltet eine körperliche Untersuchung, manchmal mit Urinabgabe und Blutabnahme. Während des psychologischen Teils wird ein ausführliches Gespräch geführt, worüber eine Gesprächsmitschrift erstellt wird. Zusätzlich gibt es noch Tests zur Leistungsfähigkeit (Reaktionsleistung, Konzentration, Aufmerksamkeit etc.). Über den genauen Ablauf können Sie sich im Rahmen von kostenlosen Informationsveranstaltungen informieren.
  20. Wie lange dauert eine MPU?
    Der Zeitaufwand beträgt in der Regel inklusive Wartezeiten nicht mehr als 4 Stunden. Selten kann der Untersuchungsablauf aber auch einmal länger dauern.
  21. Was muss man bei einer MPU beachten?
    Es ist wichtig, sich vorher intensiv mit der anstehenden MPU auseinandergesetzt zu haben und alle bedeutsamen Unterlagen mitzubringen. Wichtige Unterlagen sind z.B. Bescheinigungen über Therapien oder Bescheinigungen des Arztes über die Leberwerte. Darüber hinaus ist es wichtig bei Einnahme von Medikamenten diese mitzubringen, wie auch die Brille bei Brillenträgern.
  22. Wann bekommt man das Gutachten?
    Das Gutachten bekommen Sie in der Regel 14 Tage nach der Untersuchung per Post in doppelter Ausfertigung zugesandt.
  23. Was muss man mit dem Gutachten machen?
    Das Gutachten sollte bei der Führerscheinstelle eingereicht werden, die dann über den weiteren Verlauf entscheidet. Eine Pflicht, das Gutachten bei der Behörde abzugeben, gibt es nicht. Wenn ein Gutachten nicht in der gesetzten Frist abgegeben wird, wird die Behörde den Antrag auf Neuerteilung aber ablehnen bzw. bei Führerscheininhabern die Fahrerlaubnis entziehen. Der Antrag sollte daher bei einer negativen MPU freiwillig zurück gezogen werden, dadurch können die Kosten eines Ablehnungsbescheides vermieden werden.
  24. Muss man regelmäßig Blutwerte erheben lassen?
    Es ist nur in bestimmten Fällen notwendig, Blutwerte erheben zu lassen, z.B. bei Alkohol- oder Drogenabhängigkeit oder schwerem Alkoholmissbrauch. Lassen Sie sich in diesen Fällen am besten in einem persönlichen Einzelgespräch beraten.